• Religionstourismus

Die Route der Linea Cadorna

Der Weg des Friedens. Eine Verteidigungsstraße wird zum Naturpfad.

Die Linea Cadorna, genauer gesagt das italienische Verteidigungssystem an der Nordgrenze zur Schweiz aus dem 19. und 20.

Jh. wurde konzipiert, um die Grenze vor möglichen ausländischen Angriffen zu schützen. Die mehr als einmal aufgenommene und wieder verworfene Idee wurde ab 1911 umgesetzt und die Arbeiten endeten mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Das wahrlich beeindruckende Vorhaben, das sich vom Ossola-Tal bis zu den Bergamasker Alpen ausdehnte, umfasste Saumwege, Straßen, Pfade, Schützengräben, Krankenhäuser, Beobachtungsposten und Schützenstände in oft unwegsamem Gelände zwischen 600 und 2000 Meter Höhe.

Zum Glück wurde dieses Bauwerk nie zum Kämpfen verwendet. Heute kann man die Strecke wandern, die, obwohl einige Abschnitte durch Nachlässigkeit und durch von der Natur verursachte Schäden verloren gegangen sind, den Besuchern noch viel zu bieten hat.

Alle angebotenen Routen geleiten zur Entdeckung der historischen Spuren auf verschiedenen Wanderungen in unberührter natürlicher Umgebung. Die Ausflüge von unterschiedlicher Dauer sind für Jeden geeignet. Wichtig ist, sich gut vorzubereiten: nehmen Sie außer der Wanderausrüstung auch eine Stirnlampe mit, die man zum Erforschen der tieferen Tunnel gut gebrauchen kann.

 

EINE REISE IN DIE GESCHICHTE

  1. Die Befestigungsanlagen der Linea Cadorna sind als Feld- oder Übergangsstationen, die an strategisch wichtigen Punkten gebaut wurden, wo man dem Feind nah zu sein glaubte, mit zeitlich und finanziell sehr begrenzten Mitteln.
     
  2. Der Schützengraben ist eine in den Erdboden gegrabene Verteidigungsanlage, die durch eine Brustwehr aus Erde, Stein oder Beton geschützt ist und über einen Deckungsgraben verfügt. Sie dient dazu, die Truppe vor dem feindlichen Feuer zu schützen und ermöglicht den Soldaten einen wirksamen Waffeneinsatz. Es gibt Verbindungs- und Kampfgräben.
     
  3. Die Gänge der Linea Cadorna sind vor allem in den Felsen gehauen oder mit Betondecken realisiert. Sie ermöglichten es, unter Beschuss von einem Graben in den anderen zu gelangen und die Posten für die automatischen Waffen sicher zu erreichen, die Versorgung zu verteilen, Verwundete abzuholen und den Soldaten Schutz zu gewähren.
     
  4. Die Unterschlüpfe in Höhlen oder Galerien waren Zufluchtsort, wo die Soldaten sich nach einem Dienst im Schützengraben ausruhen konnten oder auf ihren Einsatz warteten, außerdem boten sie Schutz für Material, Munition und Lebensmittel.
     
  5. Der Maschinengewehrposten kann sich im Freien, in einer Höhle oder in gepanzerten Kasematten befinden. Der Posten im Freien besteht aus einem kleinen Platz mit einer Erhöhung zum Auflegen der Waffe und einer seitlich verlängerten Brustwehr. In der Regel befindet sich hinter diesem Posten die Öffnung eines Gangs.

Zum gleichen thema

Osterbräuche, die die Lombardei begeistern

Religiöse Riten, jahrhundertealte Traditionen und Folklore: Wie sich die Lombardei auf das Osterfest 2022 vorbereitet
  • Religionstourismus
I riti di Pasqua che emozionano la Lombardia

Kirchen Lecco

  • Religionstourismus
Kirchen in Lecco: Was besichtigen

Kirchen Monza

  • Religionstourismus
Kirchen in Monza: Was besichtigen

Der Augustinus-Weg

Den Weg einer der wichtigsten Persönlichkeiten der Geschichte nachzuvollziehen wird Ihrer Lebenskenntnis eine neue Dimension verleihen.
  • Religionstourismus
 Der Augustinus-Weg

Die Via Palmaria Burdigalense

Vom südlichen Gardasee, die älteste von einem Pilger dokumentierte Route ins Heilige Land. Die Via Palmaria Burdigalense
  • Religionstourismus
La Via Palmaria Burdigalense

Kirchen Bergamo

  • Religionstourismus
Kirchen in Bergamo. Ein Reiseführer

Kirchen Varese

  • Religionstourismus
Kirchen in Varese. Was besichtigen

Die Cluniazenserstraße der Franciacorta

Auf Entdeckung der Cluniazenserklöster
  • Religionstourismus
La Strada Cluniacense della Franciacorta

Die Via Priula

Von den Bergamasker Alpen zur Oberstadt von Bergamo Die Via Priula. Wanderpfade und Feldwege.
  • Religionstourismus
Die Via Priula

Der Weg der Äbte

Ein Weg voller Geschichte und Tradition, der ein landschaftlich absolut einzigartiges Land durchquert, das sich unverändert erhalten hat.
  • Religionstourismus
Der Weg der Äbte

Die Via Regina

Die Königin der Routen, alt und bedeutungsvoll. Mit einem dichten Netz an Pilgerheimen und Bauwerken, die von der historischen Bedeutung dieser Route zeugen.
  • Religionstourismus
Die Via Regina

Die Via Francisca Lukmanier

Entlang der Via Francisca Lukmanier, einem uralten Weg, entsteht das Mittelalter wieder auf. Durch Berge und unberührte Natur.
  • Religionstourismus
Via Francisca del Lucomagno

Die Route der Linea Cadorna

Der Weg des Friedens. Eine Verteidigungsstraße wird zum Naturpfad.
  • Religionstourismus
Itinerario Linea Cadorna

Lecco: Orte am Weg des Glaubens

Die Provinz Lecco ist eine spirituelle und kulturelle Schatztruhe. Klöster, Kirchen und religiöse Bauwerke. Ein Weg der Kultur und des Geistes.
  • Religionstourismus
Lecco: Luoghi e Vie della Fede

Kirchen Brescia

  • Religionstourismus
Kirchen in Brescia. Was besichtigen

Von Maiano Sant'Angelo Lodigiano bis Ca' de Mazzi

Variante etappe 4 des mönchwegs
  • Religionstourismus
Von Maiano Sant'Angelo Lodigiano bis Ca' de Mazzi

Der Columban-Weg

Der Columban-Weg ist eine Route durch die gesamte östliche Lombardei, die früher bis nach Bobbio führte.
  • Religionstourismus
Der Columban-Weg

Der Splügenweg

Der „sublime“ Splügenpass, wild und eindrucksvoll und sein Weg, eingeschlossen in ein karges Tal, das jedoch reich an Geschichte ist.
  • Religionstourismus
Der Splügenweg

Kirchen Cremona

  • Religionstourismus
Kirchen in Cremona. Was besichtigen

Kirchen Como

  • Religionstourismus
Kirchen Como: Was besichtigen