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Der Weg der Äbte

Ein Weg voller Geschichte und Tradition, der ein landschaftlich absolut einzigartiges Land durchquert, das sich unverändert erhalten hat.

Der alte Weg der Äbte verbindet die mittelalterlichen Städte Pavia, Bobbio und Pontremoli, über Lucca bis nach Rom, auf dem Weg des Volto Santo.

Der zuvor aus unwegsamen Pfaden zwischen Bergen und unerforschten Ländern bestehende Pfad wurde ab dem 17. Jh. von Mönchen auf dem Weg nach Rom (und irischen Geistlichen auf Pilgerfahrt zum Grab des Columban) sowie zum Transport und zur Verteilung der Erzeugnisse verwendet .

Erzeugnisse, die von den Klosterländereien Richtung Piacenza durch die Täler der Flüsse Ceno und Taro und in die Toskana befördert wurden. Die etwa 190 Kilometer lange Strecke ist sehr viel anstrengender als die bekannte Via Francigena, sie führt über Pfade, Saumwege, Fahrwege durch Täler über Bergrücken mit einem Gesamthöhenunterschied von über 6000 Metern.

Unzählige Dörfer, Kirchen, Burgen und über die Zeit unverändert gebliebene Orte, wo die natürlichen Elemente und das Verlassen der Menschen zum heutigen Charme beigetragen haben. Die Strecke durch die Lombardei, die von Pavia zur Hügellandschaft Oltrepò bis zum Bergrücken des Apennin mit dem Monte Penice führt, gliedert sich in drei fast gleichlange Abschnitte (je rund zwanzig Kilometer). Ein Stück in der Ebene, von Pavia nach Broni bis zu den ersten Anhöhen. Ein zweites Stück durch die Hügel bis nach Pometa/Caminata. Ein drittes Stück durch höheren Hügel und Berge, von Caminata bis zum Grat des Penice. Von hier aus geht es bergab nach Bobbio.

Vom östlichen Stadtrand wandert man auf der Via Francigena weiter bis zum Ende der Häuser und dann Richtung Süden auf der Greenway des Naturschutzgebiets Parco del Ticino. Der Weg verläuft parallel zum Fluss bis zur Brücke Ponte della Becca, in der Provinz Pavia, die zwischen 1910 und 1912 am Zusammenfluss zwischen Ticino und Po errichtet wurde.

1944 wurde sie zum Teil bei den Bombenangriffen des zweiten Weltkriegs zerstört und erst im Jahr 1950 wieder für den Verkehr freigegeben. Hat man die Brücke überquert, geht es auf dem Hauptdamm des Flusses Po auf der linken Seite weiter, auf einem Sandweg ohne Verkehr; dann führt der Weg Richtung Hügelland nach Broni-Stradella.

In Broni steigt man den alten Warmwasserweg (Via dell‘Acqua Calda) hinauf nach Colombarone bis zum Beginn des Grats, der die Täler Scuropasso und Versa voneinander trennt. Von Colombarone folgt man dem gesamten Grat durch verschiedene Orte: Castana, Sannazzaro, Cella, Spagna und Francia und dann Ca’ Tessitori, wo man auf den Fahrweg nach Canevino abbiegt und schließlich Pometo erreicht. Die Abschnitte auf Asphaltstraße sind wenige, nur im Umkreis der größeren Ortschaften.

5 GUTE GRÜNDE FÜR DIESE ROUTE

  1. In Broni spazieren gehen, die leckeren Erzeugnisse dieses tausendjährigen Landes probieren, die Weinkeller besuchen und die Produkte verschiedener Weinstöcke probieren: eine Explosion der Sinnesanregungen.
     
  2. Die Erfahrung eines Gangs durch Pavia. Die Fülle der Orte des Glaubens dieser wundervollen Stadt ist beinahe ohnegleichen im gesamten Panorama der Lombardei. Pavia ist seit jeher ein natürlicher Punkt, an dem sich eine Unzahl historischer Wege kreuzen.
     
  3. Die vom menschlichen Erfindungsgeist erschaffenen baulichen Schönheiten, wie verschiedene Paläste in Broni, darunter Palazzo Arienti, Villa Gallotti und Villa Maccabruni. 
     
  4. Die ausgedehnte, regelmäßige angelegten Weinberge, die sich im Herbst in warmen und leuchtenden Tönen von gelb bis feuerrot einfärben. 
     
  5. Unverfälschte Gastlichkeit und gute Küche an jeder Biegung des Weges.

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